dermatolan.chimpify.site https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/ Sat, 15 Aug 2026 03:54:49 +0000 de-DE hourly 1 Nachfrage zur Detox-Schulung https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/nachfrage-zur-detox-schulung/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/nachfrage-zur-detox-schulung/#comments Thu, 05 Sep 2019 15:51:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/nachfrage-zur-detox-schulung/ Weiterlesen

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Sehr geehrte Frau und Herr Schmidt.

Vielen Dank nochmal für die interessante Schulung zum Thema Detox. Da es meine erste Schulung bei Ihnen war, und sie auch sehr informativ war, was ich toll finde, sind mir jedoch im Nachhinein noch einige Fragen eingefallen.

Was genau ist der Unterschied zwischen Schadstoffen und Schlackstoffen?

Antwort: Schadstoffe sind Substanzen aus der Umwelt, die in den Stoffwechsel eingreifen (also z.B. Schwermetalle, die Enzyme hemmen, z.B. Kupfer, aber auch Silber, Quecksilber, manchmal auch Goldionen), Schlackenstoffe sind Stoffe aus dem eigenen Stoffwechsel (also Endprodukte), die der Körper nicht weiter verwerten kann und deshalb loswerden muss (z.B. CO2 aus der Atmung, aber auch Amine und andere Stickstoffverbindungen und auch Freie Radikale aus der Zellatmung). Einige von diesen Schlackenstoffen sind harmlos und stören bloß durch ihren Platzbedarf, andere sind ebenso wie die erstgenannten Schadstoffe schädlich für den Stoffwechsel(z.B. Freie Radikale). Schlackenstoffe umfassen also unschädliche Stoffe und Schadstoffe, kommen aber im Unterschied zu den erstgenannten Schadstoffen aus dem eigenen Körper.

Und wozu zählen die “Säuren”, welche bei einer Übersäuerung des Körpers anfallen?

Antwort: Das kommt darauf an, woher sie kommen und ob sie schädlich sind. Aus unserem Stoffwechsel entstehen viele Säuren (je nach Ernährung), die zum großen Teil durch sogenannte Pufferstoffe im Körper unschädlich gemacht werden oder über Urin und Darm ausgeschieden werden. Eine „Übersäuerung“ des Bindegewebes z.B. durch sehr proteinreiche Nahrung stört den Zellstoffwechsel, diese Säuren sind dann „schädliche Schlackenstoffe“.

Kann man Schadstoffe der Haut auch durch Schwitzen oder Salzbäder lösen? Oder handelt es sich hierbei wiederum um Säuren oder Schlackstoffe?

Antwort: Es gibt verschiedene Möglichkeiten der „Entgiftung“ bzw. Methoden zur Unterstützung der körpereigenen Ausleitung. Schwitzen und Salzbäder können zum Ausleiten und zum „Entgiften“ beitragen. Das betrifft sowohl Schadstoffe aus dem eigenen Körperproduktion als auch von außen aufgenommene Schadstoffe, das ist dann egal woher sie kommen.

Sie sagten, dass es bei einer Diät gefährlich werden kann, wenn sich zu viele Schadstoffe auf einmal lösen. Wie genau sieht das aus? Ich kenne Kopfschmerzen als Symptome, zählen diese auch dazu?

Antwort: Ganz sicher, durch Diäten werden die Fettdepots aufgelöst und darin abgespeicherte Schadstoffe werden freigesetzt. Damit muss der Körper fertig werden und vor allem muss er sie loswerden. Deshalb lieber sachte und langsam und immer mit Unterstützung der Ausleitung von innen (Heilpraktiker, Darmsanierung etc.) und von außen (Kosmetikerin).

Wie äußern sich Mikroentzündungen der Haut noch, außer durch vorzeitige Hautalterung?

Antwort: Manchmal werden sie „überschwellig“, dann sieht man sie als flächige oder lokale Entzündungen (Rötung, Schwellung, evtl. Juckreiz), manchmal bleiben sie völlig „unsichtbar“. In beiden Fällen sammeln sich Freie Radikale an, die z.B. die Hautbarriere schwächen (Folgen sind trockene Haut, evtl. dann Entzündung etc.), die Fibroblasten stören (dann bilden diese das „alte“ Kollagen) oder auch z.B. die Immunzellen reizen (dann Irritationen oder auch Immunschwäche) oder auch Nervenzellen angreifen (dann Hautbrennen, Jucken, evtl. Gefühllosigkeit, Erregbarkeit etc…..).

Haben Rosacea-Kunden bei Pusteln immer Milben in den Follikeln und sollen sie dann auch immer Behandlung mit Terzolin und alpha Creme machen?

Antwort: Terzolin wirkt nur gegen Hautpilze, nicht gegen Milben (Demodex-Milben). Diese werden mit Methronidazol behandelt. In den meisten Fällen kommen bei Rosacea Milben vor, vor allem wenn die Gefäßschäden sich schon als kleine Pusteln zeigen, vor allem bei einer seborrhoischen Grundanlage (also „fettige“ Haut und große Follikel). Die Milben mögen einfach den Talg, fressen ihn und Hautschuppen und produzieren massenhaft Freie Fettsäuren, welche wiederum Entzündungen hervorrufen und Irritationen.

Muss eine Kundin mit ausgeprägter Rosacea medizinische Produkte nehmen, oder kann ich sie ausschließlich mit Dermatolan behandeln. Welche Produkte kämen dafür in Betracht?

Antwort: Eine Rosacea ist eine Hautkrankheit, für deren Behandlung auf jeden Fall Arzneimittel notwendig sind und die nur vom Arzt und nicht von der Kosmetikerin behandelt werden darf (Medizinrecht). Unsere kosmetischen Produkte können die Behandlung sehr sinnvoll unterstützen und begleiten, sie ersetzen aber keine Arzneimittel (und dürfen das auch nicht!). Sie als Kosmetikerin dürfen auch keine kranke Haut behandeln und auch keine Diagnose erstellen. Sie können aber nicht-krankhafte „Rötungen“ und trockene unruhige Haut begleitend behandeln. Kosmetik pflegt und erhält (und bewahrt so tatsächlich vor manchen Nebenwirkungen der Arzneimittel). Unser MissingLink-Additiv C dient der Beruhigung der flächig auftretenden Irritationen, Additiv P schützt die angegriffenen Blutkapillaren. Als Creme empfehlen wir je nach Talgdrüsenaktivität der Haut die MissingLink-Creme No.3 (DermaPure) oder die Creme No.2 (DermaRestruct). Erfahrungsgemäß tut es der Haut sehr gut, zwischen diesen Cremes immer mal wieder zu wechseln, um die Haut einerseits zu verfeinern und den Talgfluss zu optimieren (Creme No.3) und andererseits die Abwehrkraft und die Hautbarriere zu stärken (Creme No.2).

Und zuletzt habe ich noch eine allgemeine Frage zu “Intensivpeelings”, Dermabrasion, Fruchtsäure-behandlungen: Sind diese für irgendeine Haut zu empfehlen? Und wenn nicht, warum preisen sie dann Ärzte, Kosmetikerinnen, Kosmetikfirmen, Fachzeitschriften…. immer wieder an? Ist das reines Marketing?

Antwort: Ich will nicht unterstellen, dass die Gewinnerzielung immer eine große Rolle spielt. Manchmal ist es schlicht Unwissenheit und eine von uns abweichende „Pflegephilosophie“. Derartige Schälverfahren sind in Einzelfällen hilfreich, um der Haut einen starken „Impuls“ zu geben. Wichtig ist das richtige Fingerspitzengefühl, wie oft das Peeling angewendet werden darf und wie viel die jeweilige Haut verträgt. Auf jeden Fall empfindet die Haut das Abschälen als Angriff und wehrt sich mit allen zur Verfügung stehenden Mittel dagegen (Basalzellteilung, Hautverdickung, evtl. Pigmentierung etc..).

Ich hoffe es waren nicht zu viele Fragen und sage schon mal im Vorraus vielen lieben Dank für die Beantwortung. Herzliche Grüße, Heike F.

P.S. Ich bin froh, dass ich Dermatolan gefunden habe, denn die Philosophie und die Produkte stimmen mit meinen Ansprüchen und meiner kosmetischen Grundeinstellung überein. Das hat bisher noch keine andere Produktmarke erfüllen können. Vielen Dank!

Antwort: Das finden wir natürlich super und freuen uns! Liebe Grüße, Antje und Michael Schmidt

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Männer & Pflege! https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/maenner-pflege/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/maenner-pflege/#comments Thu, 05 Sep 2019 15:45:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/maenner-pflege/ Weiterlesen

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Guten Morgen Herr Prof. Schmidt,

unter den 3 Fotos von Kunden, welche ich Ihnen zuletzt schickte, war auch das von Herrn T. Sie rieten ihm zu einer Terzolin-Kur auf der Stirn u Kopf, parallel zu der Behandlung mit MissingLink-Produkten. Gestern habe ich ihn gesehen. Er sieht viel besser aus!

Er bekam von mir Add C u P und Alphacreme als Proben. Er ist hellauf begeistert von den Produkten! Hat alles gegoogelt u findet ihre Aussagen sehr schlüssig.

Nun hat er alles gekauft u liebt das Pflegen seiner Haut.

Ich finde es sehr schön, dass ein vermeintlich nicht an Pflege interessierter Mann gar nicht uninteressiert und uneinsichtig ist. Er hatte eine Odyssee mit nicht helfenden Produkten hinter sich sowie diverse Cortisongaben vom Hautarzt.

Er ist nun sehr angenehm überrascht.

Herzliche Grüße an Sie von ihm. Er bedankt sich für Ihre Hilfe. Auch ich möchte mich für Ihre unkonventionelle Hilfe nochmal bedanken. Sie ist immer großartig, gibt mir auch viel Selbstvertrauen, weil ich weiß, dass jemand dahinter steht.

Ich bin zwar jetzt erst 2 1/2 Jahre Kosmetikerin, aber liebe diesen Beruf sehr.

Freue mich auf die Jahrestagung am Sonntag.

Bis dahin eine gute Zeit.

Liebe Grüße,

Anke H.

Kosmetikerin aus Lüdenscheid

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Meine Kundin ist total verunsichert https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/kundin-ist-toal-verunsichert/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/kundin-ist-toal-verunsichert/#comments Thu, 05 Sep 2019 15:43:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/kundin-ist-toal-verunsichert/ Weiterlesen

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Frage

Eine Neukundin mit einer sehr trockenen, gereizten und geröteten Haut hat schon vieles ausprobiert, nichts hat ihr bisher geholfen. Nun lehnt sie alles ab. Was kann ich tun?

Antwort

Dieses Hautbild ist sicherlich durch verschiedenste seelische und körperliche Faktoren mit bedingt, andererseits verstärkt es verständlicherweise die bestehende Problemsituation rückwirkend. Und sicherlich ist auch das Vertrauen der Kundin in eine Verbesserung ihres Zustandes erschüttert worden. 

Es ist eine große Herausforderung aber dennoch möglich, Vertrauen wieder herzustellen und Zuversicht zu geben, ohne unrealistische Erfolge zu versprechen. Tiefenentspannung durch die NeuroMyoBalance®-Behandlung und Stabilisierung der Hautbarriere erscheinen uns als nächstliegende Ziele. 

Wir haben die Zusammensetzung des Dermatolan®-Komplexes und die Spezialwirkstoffe in den Präparaten so zusammengestellt, dass Sie für jeden Schädigungsgrad der Hautbarriere ein passendes Produkt finden. 

In diesem Fall ist die Creme No. 2 in Kombination mit Additiv C ideal. Die Creme No. 2 stabilisiert den hier außerordentlich offenen Barrierezustand, die im Additiv C hochkonzentrierte Glycyrrhetinsäure wirkt entzündungswidrig. 

Dadurch werden die Hautfeuchtigkeit und die Abwehrkraft gegen Umweltreize erhöht. Die Haut und damit der ganze Mensch können sich entspannen und eine jugendlich-gesunde Ausstrahlungskraft entfalten. Das gibt neues Selbstvertrauen und stärkt die inneren Heilkräfte.

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Periorale Dermatitits https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/periorale-dermatitits/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/periorale-dermatitits/#comments Thu, 05 Sep 2019 15:40:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/periorale-dermatitits/ Weiterlesen

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Frage: 

Eine meiner Kundinnen leidet seit längerer Zeit unter unruhiger Haut im Kinn- und Mundbereich. Der Arzt diagnostizierte “Periorale Dermatitis”. Was ist das und was kann ich begleitend tun?

Antwort: 

Die Ursachen der perioralen Dermatitis sind sehr vielschichtig. Mechanische Reizungen (Bart des Partners, “Knibbeln” mit den Fingern etc.), chemische Reize (Mundwasser, Zahnpasta etc.) und zu sehr quellende Kosmetika (“Okklusiveffekt”) können neben psychischem Stress Auslöser sein. Ärztlicherseits ist auf mögliche Begleitinfektionen der vorgeschädigten Haut durch Bakterien und Pilze zu achten und gegebenenfalls mit Antibiotika und Antimykotika zu therapieren. 

In der Kosmetikpraxis können milde entzündungshemmende und beruhigende Präparate verwendet werden. Wichtig ist es dabei, die Haut in tieferen Epidermisabschnitten genügend feucht zu halten. Dagegen ist die Aufquellung der Haut durch die Abdeckung der Hautoberfläche zum Beispiel mittels zu fetthaltiger Cremes oder Pasten zu vermeiden (daher rührt die überholte Warnung vor allen Kosmetika!). Besondere Beachtung ist auf die schonende Reinigung der Haut möglichst ohne reinigungsaktive Substanzen (wie z.B. Laureth- oder Laurylsulfat) zu legen.

Behandlungsempfehlung:

Reinigung mit MissingLink-Reinigungsmilch (sanft und dennoch effektiv, ohne die Hautbarriere weiter zu schwächen).

Spezialpflege: 

Auf die entzündeten, geröteten Bereiche eine kleine Menge MissingLink-Additiv C auftragen und vorsichtig eindrücken, bis sich die Haut “stumpf” anfühlt.

Abschlußpflege: 

Je nach Hauttrockenheit eine kleine Menge MissingLink-Creme No. 1, 2 oder HydroEssence gauftragen und mit leicht streichenden Bewegungen einarbeiten.

TIPP: 

Neben der Hautpflege mit unseren MISSING-LINK-Präparaten können spezielle kosmetische Anwendungen wie Lymphableitung oder Lymphstimulation die Abheilung der perioralen Dermatitis fördern. Es spricht einiges dafür, daß eine unterstützende Ursache für das Auftreten der Hautsymptome bei der perioralen Dermatitis eine Wasseransammlung, also ein Ödem, in der oberen Lederhaut darstellt. 

Insofern kann durch Förderung des Lymphabflusses dieses Ödem reduziert werden. Aber auch schon die regelmäßige wöchentliche Durchführung einer sehr sanften, ca. 10-minütigen Gesichtsmassage unterstützt den Lymphabfluß aus den betroffenen Gebieten. Auf jeden Fall sollten Sie bei Ihrer Massage die Abflußrichtung der Lymphe beachten. Also immer leicht mit wenig Druck von der Gesichtsmitte über beide seitlichen Wangenbereiche langsam zu den Kinnwinkeln kreisend streichen.

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Kundin vom Nichtrauchen überzeugen https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/kundin-vom-nichtrauchen-ueberzeugen/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/kundin-vom-nichtrauchen-ueberzeugen/#comments Thu, 05 Sep 2019 15:39:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/kundin-vom-nichtrauchen-ueberzeugen/ Weiterlesen

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Frage: 

Eine Kundin lässt das Rauchen einfach nicht sein, obwohl ihre Haut bereits sehr fahl und müde erscheint. Was kann ich tun?

Antwort:

Wie Forschungsergebnisse an eineiigen Zwillingen zeigten, wirkt sich Nikotin nachweislich schädlich auf die Haut aus. Amerikanische Plastische Chirurgen verglichen die Hautstrukturen von mehr als 2.000 Zwillingspärchen, von denen ein Zwilling Raucher war und der andere mindestens 5 Jahre weniger rauchte. 

Die im Fachjournal „Plastic and Reconstructive Surgery” veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass Nikotin die Durchblutung der Haut vermindert, die Anzahl schädlicher Freier Radikale erhöht und die Aktivität von kollagenabbauenden Enzymen fördert, so dass eine deutliche vorzeitige Hautalterung eintritt. Nach unseren Erfahrungen wird die Hautbarriere zudem durch die energiereichen Moleküle im Rauch geschädigt, die Haut wird trockener, reizbarer und pergamentartig dünner. 

Als Kosmetikerin können Sie gegen die Folgen des Rauchens ankämpfen, indem Sie konsequent unseren Dermatolan®-Komplex und spezielle Antioxidantien einsetzen. 

Dabei ist es wichtig, sowohl fett- als auch wasserlösliche Antioxidantien zu verwenden (wie im Additiv P). Wasserlösliche Radikalfänger bleiben im Bereich der Hautbarriere liegen und schützen diese vor Freien Radikalen, fettlösliche Antioxidantien dringen tiefer ein und legen eine Schutzschicht über die Basalzellen. Der Dermatolan®-Komplex stärkt die Hautbarriere. 

Wir empfehlen außerdem die kurmäßige Anwendung von Schadstoff ausleitenden Spezialprodukten (z.B. marineau-DetoxElixier und SkinFloatingGaze).


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Sind Stammzellen tatsächlich “Wunderwaffen” gegen Falten? https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/sind-stammzellen-tatsaechlich-wunderwaffen-gegen-falten/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/sind-stammzellen-tatsaechlich-wunderwaffen-gegen-falten/#comments Thu, 05 Sep 2019 15:37:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/sind-stammzellen-tatsaechlich-wunderwaffen-gegen-falten/ Weiterlesen

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Die Boulevardpresse hat einen alten Trend neu entdeckt: „Stammzellen“ als neue Wunderwaffen gegen Hautalterung?

Es handelt sich bei der „Stammzellkosmetik“ um eine Behandlung mit Zellextrakten aus Wachstumsgewebe, z.B. aus Äpfeln. Diese Stammzellextrakte sollen in die Haut eindringen und die dort vorhandenen eigenen Hautstammzellen zur Teilung anregen. Fraglich ist, ob der menschliche Körper überhaupt Apfelstammzellen als solche erkennt. Nach unseren eigenen Untersuchungen konnten wir zwar Pflegeeffekte feststellen, allerdings reagieren unsere Hautzellen ebenso auf spezielle Extrakte aus „normalen“ Pflanzen-, Algen- und Tiefseebakterienzellen. Deshalb ist anzunehmen dass die Wirkungen eher durch die in den Zellen „mitgelieferten“ Peptide („Botenstoffe“, Zellhormone) resultieren, die aber eben nicht nur in Stammzellen gebildet werden. Somit richtet sich unser Augenmerk bei der Wirkstoffentwicklung auch mehr auf Begleitstoffe in Zellextrakten, z.B. auf hochwirksame Gewebshormone gegen Pigmentflecke und gegen vorzeitigen Collagenabbau.

Fazit: 

Stammzellen in der Kosmetik sind zum heutigen Zeitpunkt eher für Marketingstrategen als für seriöse Herstellerfirmen interessant und bedienen den Wunsch nach einem „Kosmetikmythos“. Es gibt aber eine Reihe von innovativen Wirkstoffen aus Zellextrakten, die auf seriöse Weise für die Kosmetik genutzt werden können!

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Sind Nachtcremes sinnvoll? https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/sind-nachtcremes-sinnvoll/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/sind-nachtcremes-sinnvoll/#comments Thu, 05 Sep 2019 15:36:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/sind-nachtcremes-sinnvoll/ Weiterlesen

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Die für die Hautalterung wichtige Barriereleistung ändert sich im Tages- und Nachtrhythmus. Die Hautbarriere schwächt sich kontinuierlich etwa ab dem späten Nachmittag bis zum nächsten Morgen und steigt dann bis zum Mittag auf ein Leistungsmaximum an. Das heißt, unsere Haut ist ab dem frühen Abend und in der Nacht sehr ungeschützt, verliert dann am meisten Wasser und ist umgekehrt höchst durchlässig für eindringende Stoffe. In dieser Zeit findet die stärkste Hautalterung statt.

Deshalb ist eine barrierestärkende und entzündungswidrige Hautpflege auch in der Nacht notwendig und kann den Alterungsprozess der Haut tatsächlich abbremsen. Eine starre Unterteilung in Tages- und Nachtcremes ist allerdings nicht sinnvoll. Wichtig ist, dass Tages- und Nachtpflege immer individuell auf den jeweiligen Hautzustand abgestimmt werden.

Vor allem sollten nachts W/O-Cremes mit hohem Fettgehalt (wie die herkömmlichen „Nachtcremes“) vermieden werden, da diese durch den sogenannten Okklusiv-Effekt die Barriere noch weiter schwächen. Verwenden Sie die Dermatolan-„24-Stundenpflege“ passend zu Ihrem Hautzustand auch für Tag und Nacht. Verstärken Sie diese bei Bedarf abends durch zusätzliche Wirkstoffe, z.B. durch DetoxElixier, Additiv H oder PrimeAge, um die nächtliche Barriereschwäche zu kompensieren. Sie stärken die Hautbarriere, bewahren die Hautfeuchtigkeit und wirken der Hautalterung entgegen. Und wer spätabends noch ausgeht, sollte immer die gewohnte „Tages“pflege neu auftragen. So bleibt die Haut länger geschützt und jung!

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Hauttrockenheit durch Reinigungsschaum? https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/hauttrockenheit-durch-reinigungsschaum/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/hauttrockenheit-durch-reinigungsschaum/#comments Thu, 05 Sep 2019 15:34:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/hauttrockenheit-durch-reinigungsschaum/ Weiterlesen

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Frage

Eine Neukundin verwendet täglich zur Reinigung einen sehr groben Waschhandschuh und einen Reinigungsschaum. Die Haut ist sehr trocken, was auf eine gestörte Hautbarriere hinweist. Kann das an der Reinigung liegen?

Antwort 

Der ständige Gebrauch eines Waschhandschuhs und des Reinigungsschaums kann durchaus die Ursache für die beschriebene Hauttrockenheit sein. Die mechanische Reizung durch den Waschhandschuh könnte auf z.B. 2mal die Woche reduziert werden (oder im Wechsel unser CeraControl-Peeling verwenden, da dieses die Gegenreaktion der Haut stoppt und somit eine Verdickung der Hornschicht und eine Reduktion der Barriere verhindert).

Zum Reinigungsschaum: Schäume müssen ja durch hohe Konzentration von sehr starken Emulsionsbildnern stabilisiert werden, sonst fällt der Schaum sofort in sich zusammen. Diese starken Emulgatoren lösen aber leider auch Fette aus der Rein´schen Barriere, so dass diese geschwächt wird. Dadurch ist die Trockenheit in tieferen Hautschichten erklärbar. Wir haben viel mit Schäumen experimentiert, aber genau aus den geschilderten Gründen davon Abstand genommen.

Wenn Sie Unterstützung brauchen können Sie mich gerne im Beisein der Kundin anrufen und das Problem der trockenen Haut ansprechen. Dann könnte ich direkt mit der Kundin sprechen. Manchmal gilt leider der „Prophet im eigenen Land“ nicht und die Kunden hören eher auf Dritte als auf die eigene Kosmetikerin. Das ist leider so,

Viele Grüße,

Michael Schmidt

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Verzuckerung des Bindegewebes?! https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/verzuckerung-des-bindegewebes/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/verzuckerung-des-bindegewebes/#comments Tue, 03 Sep 2019 13:50:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/verzuckerung-des-bindegewebes/ Weiterlesen

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Liebe DermatolanPartnerInnen,

soeben erreicht mich eine weitere Fachfrage einer Kosmetikerin zum Thema Verzuckerung. 

Hier die Frage:

Liebe Frau Schmidt, Lieber Herr Prof. Schmidt,
ich benötige auch noch einmal eine Auskunft über die neueste Kosmetikinformation auf dem Markt, den meine Kundinnen natürlich sofort aufschnappen:
Es geht um die Glykolyse der Haut im Alter- ich sagte der Kundin gestern, es sei für Sie bereits ein “alter Hut” und die Missing Link Produkte und Marineau Serie wäre sowieso genau dafür geeignet. Können Sie es mir aber noch einmal schriftlich erklären, damit ich es weitergeben kann oder bin ich auf dem falschen Dampfer mit meiner Aussage?
Liebe Grüße, Ulrike A., Bremen

Antwort:

Das ist wirklich schon seit Jahren unser Thema auf den Fortbildungen.

Zucker aus der Nahrung und schließlich aus dem Blut kann sich mit collagenen Faser chemisch verbinden, man spricht dann von „Verzuckerung“ der Proteine. Das ist einer von vielen anderen Faktoren der Hautalterung. Dabei ist allerdings noch vieles unklar.

Unser Körper reguliert ja den Zuckergehalt im Blut, was heißt dann also „zuviel Zucker im Blut“? Ist das dann schon Diabetes?

Unklar ist, unter welchen Umständen die Verzuckerung (oder Glykation) der Bindegewebsfasern abläuft, verstärkt oder vermindert wird.

Als wertvolle Kosmetikwirkstoffe spielen verschiedene Zuckerarten sehr wichtige Rollen. Vor allem Polysaccharide, also mehrere Einzelzuckerbausteine in einer Kette, setzen wir sehr erfolgreich als Detoxmittel in den oberen Hautschichten und auch zur Konservierung ein. Sie können richtig angewendet festsitzende „Schlackenstoffe“, u.a. auch Schwermetalle lösen und ausleiten. An der „Verzuckerung“ der Bindegewebsfasern sind sie nicht beteiligt. Dafür sind Einfachzucker verantwortlich, also Galaktose, Glucose und Fructose. Andererseits sind auch diese Zuckerarten für uns lebensnotwendig.

Über die Nahrung aufgenommen stimuliert Zucker unser Hormonsystem, z.B. das „Glückshormon“ Serotonin und gilt deshalb auch als Stimmungsaufheller. Auch andere Hormone wie z.B. die Geschlechtshormone stehen in einem schwer zu durchschauenden Zusammenspiel mit Zucker. Zucker ist außerdem ein wichtiger Energieträger. In der Werbung wird immer wieder von „Wunderwirkstoffen“, z.B. dem L-CARNOSINE berichtet, welche in Kosmetikpräparaten die Verzuckerung im Bindegewebe auflösen sollen. Das ist natürlich völliger Quatsch, denn Carnosine wirkt zwar in Zellkulturversuchen u.a. als Antioxidans, aber wie soll dieser großmolekulare Stoff denn aus Kosmetikcremes bis ins Blut und dann ins Bindegewebe gelangen? Die gefürchteten „AGEs“, also die Endprodukte der Verzuckerung von Eiweißen entstehen zwar auch wie schon gesagt im Körper, werden aber in viel größerem Maß durch die Zubereitung von Speisen produziert und dann über die Nahrung aufgenommen (beim Braten von Fleisch, Frittieren etc.) und wirken dann als Alterungsschub und Entzündungsbeschleuniger. Eine ausgewogene Ernährung und ein nicht übermäßiger Zuckerkonsum sind zwei Faktoren von einer Unzahl anderer, die vorzeitiger Alterung entgegenwirken können.

Generell sollten wir das Polarisieren und vor allem derartige unseriöse Werbeaussagen bleiben lassen und nicht auf Marketingphrasen hereinfallen. Alterungsvorgänge sind immer ganzheitliche Vorgänge, an denen so viele Faktoren beteiligt sind. Letztendlich kommt es auf einen ausbalancierten Gleichgewichtszustand auf körperlicher und seelischer Ebene an, um harmonisch und authentisch zu „reifen“, nicht auf das „Einwerfen“ von Einzelwirkstoffen! Kosmetik kann dazu sehr viel beitragen, nutzen wir unser Potenzial, ohne Übertreibungen und Klischees!

Liebe Grüße,

Antje & Michael Schmidt

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Pigmentierungen der Haut https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/pigmentierungen-der-haut/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/pigmentierungen-der-haut/#comments Tue, 03 Sep 2019 13:48:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/pigmentierungen-der-haut/ Weiterlesen

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Liebe Dermatolan-PartnerInnen, mit beginnendem Frühjahr, Sonnenschein und wärmeren Temperaturen kommen schon die ersten Fragen zum Thema Sonnenschutz und Hyperpigmentierungen. Pigmentverschiebungen können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Oft sind sie hormonell bedingt, in fast allen Fällen müssen allerdings UV-Strahlen als Auslöser hinzukommen. 

Aber auch mechanische Belastungen, Chemikalien, Medikamente und auch Nikotin und andere Ursachen kommen in Frage. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen zwei zugrunde liegenden Reaktionen in der Haut:

Aufgrund der verschiedenen Reize werden einzelne der gleichmäßig in der Haut verteilten Melanozyten dazu angeregt, mehr Melanin zu bilden. Äußerlich macht sich das durch bräunliche Flecken bemerkbar.

Im zweiten Fall produzieren die Melanozyten nicht erhöht Melanin, sie ballen sich aber zu kleinen Nestern zusammen, sind also nicht mehr gleichmäßig in der Haut verteilt. Auch auf diese Weise bilden sich bräunliche Flecken.

Im ersten Fall ist eine nachträgliche Behandlung nicht möglich, dazu müsste der Stoffwechsel der Melanozyten gestoppt werden oder es müssten (nicht zugelassene) Bleichmittel für eine Auflösung des Melanins sorgen. Hier hilft nur konsequente Vorbeugung, Vermeidung der Auslöser und Sonnenschutz, um eine Verschlimmerung zu umgehen.

Im zweiten Fall gelingt es durch Anwendung von speziellen Botenstoffen, die Melanozyten zum Auseinanderweichen zu bringen. So verteilen sie sich wieder gleichmäiger und halten Abstand zur Nachbarzelle. Diese Wirkstoffe aus Tiefseebakterien haben wir gezielt in den marineau-Produkten eingesetzt. In ca. 50% aller Fälle ist somit eine Behandlung aller Pigmentverschiebungen möglich. Leider sieht man es den Pigmentflecken nicht an, ob sie zu dem ersten oder zweiten Fall zählen. Wir müssen es also einfach ausprobieren, ob die Produkte anschlagen. In jedem Fall ist die Vorbeugung wichtig. Dazu unbedingt konsequent Additiv P unter den Lichtschutzpräparaten verwenden.

Hier eine Frage unserer Kosmetikpartnerin Frau A. aus Bremen: 

Heute hatte ich eine Neukundin mit Raucherhaut, blass, unterlagert und Pigmentverschiebungen. Bin mit Alphacreme angefangen, weil die Haut erst mal umgewöhnt werden soll.
Was kann ich dann tun: MissingLink Nr 4 oder besser marineau mit Skinfloating etc und Energetische Lymphdrainage?

Antwort: Wenn die Kundin es verträgt, wäre marineau schon gut geeignet. 

Wir haben etliche Fälle, bei denen die Pigmentverschiebungen nach Behandlung mit Skinfloating, DetoxElixier und marineau Creme 1 nicht wieder aufgetreten sind. Wichtig ist, konsequent Lichtschutzpräparate mit LSF mindestens 15 zu verwenden und unter die Sonnencreme immer Additiv P auftragen. Die in Additiv P -protect- kombinierten fett- und wasserlöslichen Antioxidantien schützen sowohl die Rein´sche Barriere als auch die tiefer liegenden Basalzellen vor den Freien Radikalen. 

Auch bei Verwendung hoher Lichtschutzfaktoren dringen ja immer noch UV-Strahlen in die Haut ein. Zum Beispiel werden bei Lichtschutzfaktor 10 1/10, also 10% der UV-B-Strahlen nicht abgefangen, bei Lichtschutzfaktor 30 immerhin noch 1/30, also 3,33 Prozent. Diese „Reststrahlung“ richtet Schäden in der Haut an, führt zu vorzeitiger Alterung, zu Barriereschäden, Hauttrockenheit und Pigmentverschiebungen, wenn sie nicht durch entsprechende Radikalfänger unschädlich gemacht wird.

Zur manuellen Behandlung der strapazierten Haut können Sie sehr gut die Energetische Lymphstimulation und auch unsere spezielle NeuroMyoBalance-Behandlung anwenden..

liebe Grüße, Michael Schmidt

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Akne bzw. “unreine” Haut behandeln https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/akne-bzw-unreine-haut-behandeln/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/akne-bzw-unreine-haut-behandeln/#comments Tue, 03 Sep 2019 13:45:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/akne-bzw-unreine-haut-behandeln/ Weiterlesen

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Liebe Dermatolan-PartnerInnen,

Akne und alle Vorstufen der entzündlichen, irritierten Haut sind ein großes Arbeitsgebiet der Kosmetik. Wir können die Symptome sehr gut behandeln und auch die immer mit der Akne verbundene Barriereschwäche ausgleichen. Aber an die hormonellen Ursachen kommen wir nicht ran. Oft treten sehr schwierig zu behandelnde Akneformen nach Absetzen der Hormonpille auf. Dann ist guter Rat schwierig. Denn die Kundinnen leiden sehr, haben aber oft nicht die Geduld, mit konsequenter kosmetischer Pflege am Ball zu bleiben. Dann greifen sie lieber zu medizinischen Therapien, die aber oft erhebliche Nebenwirkungen haben. Diese lassen sich unserer Erfahrung nach gut mit der kosmetischen Pflege kombinieren, leider wird hiervon noch viel zu wenig Gebrauch gemacht. Im Gegenteil – oft dient die Kosmetik eher als „Sündenbock“, anstelle Ihre Potentiale als Kosmetikerin zu nutzen! Um den Dialog mit Ärzten zu verbessern schicken Sie uns bitte Ihre Erfahrungen, wir möchten dieses Thema auf einer unserer Ärztefortbildungen ansprechen!

Hier nun ein aktueller Fall:

Frage

Lieber Herr Prof. Schmidt, eine von mir seit ca. einem halben Jahr behandelte Kundin (32 Jahre) leidet nach dem Absetzen der Pille unter erheblichen Akneschüben. 
Wir telefonierten damals zusammen mit der Kundin bei Behandlungsbeginn. Trotz Darmsanierung, ML Produkten und einigen anderen Therapien wurde die Haut nicht besser. Nun begann sie vor ca. 1 Woche die Aknenormin -Therapie 20 mg. Nun hat sie heute erhebliche Entzündungen vor allem an Lymphleiste Kinn/ Wange Richtung Ohr. Es sind pustulöse Entzündungen, die Haut rötet sich extrem schnell und war kaum auszureinigen. Außerdem klagt sie über erhöhten Augeninnendruck und natürlich fangen die Schleimhäute schon an auszutrocknen. Insgesamt allerdings auch eine psychische Komponente dabei ganz offensichtlich. Sie bombardiert mich ständig mit Bildern zu ihrem Hautzustand. Nun begleite ich die Therapie mit zunächst Addtitiv C und MissingLink- Reinigungsmilch. Das Additiv C brennt allerdings bei der Kundin. Wie behandele ich und kann ich das Enzympeeling einsetzen?
Beste Grüße und Danke!!! Ulrike A., Bremen

Antwort: Die beschriebenen Symptome sind typische und recht häufige Nebenwirkungen der Aknenormin-Therapie. 

Der Wirkstoff Isotretinoin reduziert ja nicht nur die Lipidproduktion in den Talgdrüsen, sondern auch die der Epidermiszellen. Dadurch wird die Hautbarriere (die Rein´sche Barriere) geschwächt, die ja aus Epidermislipiden besteht. Infolge dessen verliert die Haut zu viel Feuchtigkeit und wird insgesamt sehr irritationsanfällig. Dies ist der Hauptgrund für die auftretende Hauttrockenheit, für Irritationen und Infektionen aller Art. Isotretinoin ist daneben extrem embryonenschädigend (auch noch nach Wochen nach Absetzen darf die Patientin nicht schwanger werden), hat also erheblichen negativen Einfluss auf Zellbildungen. Deshalb sollte das Mittel ja auch nach Herstellerangaben nur bei schweren Aknefällen eingesetzt werden. Mich irritiert der Augeninnendruck. Ich würde ihr raten, diesbezüglich unbedingt mit ihrem Arzt sprechen, das kommt mir etwas unheimlich vor, diese Nebenwirkung wurde in einigen Studien bereits beschrieben, muss unbedingt abgeklärt werden!

Für Sie als Kosmetikerin ist das problematisch: durch die Aknenormintherapie ist die Haut extrem anfällig und irritativ. Alles, was Sie machen, kann zu Reizungen führen. Aber gar nichts zu tun ist auch keine Lösung, da die Haut dann noch mehr strapaziert wird. Unsere Wirkstoffe (z.B. der Dermatolan-Komplex) können die Barriere stärken, dringen aber aufgrund der vorgeschädigten Haut bis unter die Barriere und können von den dortigen unter Stress stehenden Immunzellen fälschlicherweise als „Angreifer“ angesehen werden. Also bleibt nur, ganz vorsichtig herauszufinden, was vertragen wird und was nicht. Und dann ganz sanft diese Präparate eins nach dem anderen anwenden, um die Barriere zu stärken und die Entzündungen zu dämpfen. Kein Peeling, kein Gesichtswasser, keine mechanische Massage, keine Maske. Ich würde zunächst Alphacreme und evtl. die HydroEssence testen und wenn das klappt, dann evtl. Additiv D erst drüber und wenn ok, dann drunter anwenden.

Schwierig, schwierig ….. Aber lassen Sie mal erst den Dermatologen weiter machen, das hat er „verbockt“ und muss nun versuchen, die Haut wieder etwas zu beruhigen. Nicht in die ärztliche Therapie reinreden, sonst sind Sie evtl. der „Sündenbock“, Kosmetik als Verursacher oder als Auslöser ist ja einfach…

Schade, denn eigentlich liegt das Problem nach dem Absetzen der Pille doch auf der Hand. Was soll da eine derart aggressive Therapie bewirken? Das Hormonproblem bleibt doch weiter bestehen und taucht später verstärkt wieder auf.

Liebe Grüße, Michael Schmidt

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Kundenproblem mit Neurodermitis https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/kundenproblem-mit-neurodermitis/ https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/kundenproblem-mit-neurodermitis/#comments Tue, 03 Sep 2019 13:32:00 +0000 https://dermatolan.chimpify.site/praxisfragen/kundenproblem-mit-neurodermitis/ Weiterlesen

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Frage
Hallo Herr Prof. Schmidt, können Sie mir in dem folgenden Fall weiterhelfen?
Die Kundin war das erste Mal bei mir. Sie hatte von Geburt an Neurodermitis ziemlich doll im Gesicht bis ca. zum 21. Lebensjahr.( Ihre Mutter und der Sohn haben es auch.) Dann wurde es besser und sie hat eine Creme von Aldi mit Urea benutzt. Vor ca. 1 1/2 Jahren tauchten die Symptome wieder auf. Ihr Hautarzt hat ihr Vaseline empfohlen und sie benutzt sie bis heute um die Augen und den Mund herum, sonst nichts. Sie ist 39, hat Trockenheitsfältchen, Haut schuppt und spannt, an den Wangen Rötungen. In der Behandlung habe ich Add C,H,P und MissingLink Nr. 2 genommen. Sie hat die Behandlung und die Produkte genossen, am nächsten Tag hat jedoch die Haut stark reagiert mit Rötung und kleinen Irritationen. Was kann da passiert sein und was kann ich ihr mitteilen? Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Viele liebe Grüße, Ingrid Sch., Witzhave

Antwort: … ja, das ist ein bekanntes Problem:

Durch die Neurodermitisanlage und durch die bisherige “Pflege” mit Vaseline ist die Barriere extrem “löchrig” (Okklusiveffekt). Sie haben es gut gemeint und gleich Additive und Cremes verwendet. Die sind für die Neurodermitis an sich auch sehr gut geeignet. Die vorgeschädigte Haut reagiert aber auf die ungewohnten Wirkstoffe, das heißt die sowieso in Alarmbereitschaft stehenden Immunzellen treffen nun auf die Wirkstoffe, die aufgrund der offenen Barriere in tiefere Schichten gelangen. Die Immunzellen empfinden die Pflanzenwirkstoffe als Angriff und haben in diesem Fall mit den beschriebenen Symptomen reagiert. Da Sie mehrere Produkte neu angewendet haben, lässt sich im Nachhinein nicht feststellen, auf welchen Inhaltsstoff die Immunzellen angesprochen haben. Wichtig ist noch, womit die Kundin die Haut reinigt. Auf keinen Fall entfettende Reinigungspräparate verwenden.

Es gibt jetzt folgende Möglichkeiten:

  1. die Kundin bleibt bei ihrer gewohnten Vaseline und evtl. noch Urea. Dann wird sich die Haut erstmal wieder etwas beruhigen, die Ursachen bleiben aber bestehen und werden im Laufe der Zeit immer mehr Probleme bereiten, die Haut wird weiter vorzeitig altern und es werden gehäuft Neurodermitisschübe auftreten. Wahrscheinlich kommen dann im Laufe der Zeit verschiedene Allergien oder Überempfindlichkeiten dazu. Dann wird irgendwann Kortison verschrieben, die Symptome verschwinden zunächst, treten aber wieder auf, wahrscheinlich stärker als zuvor.
  2. Wenn die Kundin ernsthaft die Hintergründe verstehen will und an die Ursachen (schwache Hautbarriere) herangehen will, dann
  • zunächst nur Alphacreme testweise verwenden, zusätzlich zu der gewohnten Hautpflege (also prinzipiell immer nur einen Faktor ändern!). Dazu geben Sie bitte der Kundin erstmal fünf kleine 5ml-Proben mit nach Hause. Reagiert die Haut, nicht locker lassen und nach zwei Tagen Pause erneut versuchen. Klappt das nicht, dann bitte mich direkt anrufen: Tel. 0171-1942923
  • in der Regel funktioniert das aber und die Alphacreme wird vertragen. Dann nach 3 Tagen das Additiv C zunächst über die Alphacreme auftupfen (auch hier erstmal einige kleine Proben mitgeben). Aber immer noch die gewohnte Vaseline und evtl. Urea nicht weglassen.
  • Wird das über 3 Tage vertragen, dann 3 Tage lang das Additiv unter die Alphacreme auftragen.
  • Nun langsam die Vaseline und Urea absetzen (also “ausschleichen”, erst jeden zweiten Tag, dann 1mal wöchentlich, dann ganz weglassen).
  • Ist das alles vertragen, dann die Alphacreme nach und nach durch HydroEssence ersetzen (erst im Wechsel nehmen, wenn ok, dann langsam austauschen). Wird das so vertragen, dann kann immer mal wieder, z.B. bei kälteren Temperaturen oder bei Trockenheitsgefühl die Creme No.2 im Wechsel verwendet werden.

Das hört sich vielleicht etwas kompliziert an, ist es aber wirklich nicht. Wichtig: immer nur einen Faktor verändern, damit wir gezielt reagieren können! Und bitte etwas Geduld haben. Denn die vorhandenen Hautprobleme sind wirklich kompliziert und über einen längeren Zeitraum „erworben“!

Ihre Kundin kann mich natürlich auf Wunsch jederzeit anrufen, Sie natürlich auch!

Liebe Grüße, Michael Schmidt

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